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Der
Herbst ist da ...

Mitte
September beginnt der Herbst.
An diesem
Tag ist es genau 12 Stunden hell (Tag) und 12 Stunden finster
(Nacht). An diesem Tag ist die 2. Tag- und Nachtgleiche. Jetzt
werden die Nächte immer länger.
Der Herbst
dauert bis zum 20. Dezember, denn dann beginnt der Winter.
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In meinem kleinen Apfel,
da sieht es lustig aus:
Es sind da drin fünf Stübchen,
grad wie in einem Haus.
In jedem Stübchen wohnen
zwei Kerne schwarz und fein,
die liegen drin und träumen
vom lieben Sonnenschein.
Und alle
Apfelkerne,
die haben diesen Traum
dass einst aus ihnen werde
ein neuer Apfelbaum.
Wenn wir den
Apfel essen.
dann kommen sie heraus.
wir tun sie in die Erde
im Garten vor dem Haus.
Sie träumen auch noch weiter
gar einen schönen Traum,
wie sie einst werden hängen
am lieben Weihnachtsbaum.

Melodie - nach W. A. Mozart, Volkslied |
Im Herbst
werden viele Früchte reif, manche kannst du essen, andere sind
ungenießbar. Hier einige Beispiele ...

Weintrauben
Weintrauben gedeihen heute in allen Ländern der Welt, die
ein sog. "Weinklima" haben. Europa ist aber der
eigentliche Weingarten der Welt; hier fällt ca. 2/3 der
gesamten Trauben-Welternte an.
Durch Züchtung haben sich inzwischen sehr viele und
unterschiedliche Weinsorten entwickelt. Diese
unterscheiden sich in der Farbe der Trauben, im Geschmack,
in der Größe und in der Eigenschaft. Es gibt kernlose und
Trauben mit Kernen.
Getrocknete Weintrauben nennt man Rosinen !
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Kürbis
Der
Kürbis gehört zur Familie der Kürbisgewächse. Die Frucht
bei Kürbisgewächsen ist eine Beere. Beeren sind Früchte,
deren Kerne frei im Fruchtfleisch liegen. Auch die
Weintraube, die Banane und die Ribisel sind Beerenfrüchte.
Die größten Kürbisse können ungefähr 100 kg schwer werden
- somit ist der Kürbis die größte Beere der Welt!
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Kastanie
Der
Kastanienbaum gehört zu den Laubhölzern. Der Baum erreicht
eine Höhe von ca.30 Metern, mit einem kurzem Stamm und
einer breiten Krone. Der Stamm wird bis zu 1,20 breit und
erreicht ein Alter von über 1000 Jahren. Die weiß bis rosa
erscheinenden Blütenkerzen (Rispen) werden bis zu 30 cm
lang und 8-12 cm breit.
Im Herbst fallen die stacheligen Früchte ab und geben beim
Aufspringen die glänzenden rotbraunen Samen frei.
Die Kastanie ist ungleich rund und schimmert in
verschiedenen braunen Tönen. |
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Haselnuss
.Im
Gegensatz zu anderen Bäumen bekommt der Haselnussbaum im
Frühjahr keine Blütenpracht. Die männlichen Blüten sind
raupenartige Quasten, und die auf dem selben Baum
befindlichen weiblichen Blüten sehen wie kleine Knospen
aus, die schwer zu erkennen sind.
Der Haselnusskern hat einen sehr hohen Anteil an Vitaminen
(B1,B2,C,E), Mineralien, Eiweiß und Kohlehydraten
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Eichel
Die
Frucht der Eiche nennt man Eichel. Sie sitzt in einem
schüsselförmigen Fruchtbecher und wird von vielen Tieren
gern gefressen.
In Notzeiten wurden die Eicheln als Kaffee-Ersatz geröstet
und sogar zu Brotteig verarbeitet.
Eine Eiche kann mehr als 1000 Jahre alt werden. Sie wächst
im Wald, man erkennt sie schon von weitem an ihrem hohen
mächtigen Stamm und den knorrigen Ästen.
Aus
Eicheln kann man mit Zahnstochern oder Streichhölzern
lustige Männchen oder Tiere basteln ! |
Apfel
Bis zu
70 % der Vitamine sind in der Schale des Apfels oder
unmittelbar darunter enthalten - deshalb sollten Äpfel
möglichst mit Schale gegessen werden. Die Schale ist zudem
reich an Eisen, Magnesium, ungesättigten Fetten und
bioaktiven Substanzen. Wer auch das Kerngehäuse verzehrt,
erhält eine Sonderration Jod. Übrigens: Früchte, die in
der Sonne hängen, enthalten deutlich mehr Vitamine als
solche, die im Schatten wachsen.
Hier geht es zu einem
leckeren
Apfelrezept ! |
Dinge,
mit denen man im Herbst etwas Basteln kann:
Hagebutten, Eicheln, Kastanien, Bucheckern und Zapfen von
Nadelbäumen. Außerdem benötigt man Zahnstocher oder
Streichhölzer, mit denen man die einzelnen Teile verbindet. Um
in die harten Schalen ein Loch zu bohren, wäre ein kleiner
Handbohrer zu empfehlen.

Im Herbst
kann man auch prima einen Drachen steigen lassen, ein Blätterbad
nehmen oder abends mit der Laterne laufen gehen. Im Herbst
feiern wir auch das Erntedankfest und danken Gott für die Ernte.
Das
Erntedankfest
Allgemein
Bei der Feier, die
oft in einer Kirche veranstaltet wird, werden Feldfrüchte,
Getreide und andere, als Gaben bezeichnete Produkte, denen man
eine besondere Naturnähe unterstellt (Mehl, Honig, Wein etc.)
dekorativ aufgestellt. Eine aus Getreide oder Weinreben
geflochtene „Erntekrone“ wird oft in einer Prozession durch das
Gemeindegebiet getragen. In ländlichen volkskirchlichen
Gemeinden kommen zu den Gottesdiensten zahlreiche
Gemeindemitglieder zusammen. Mit dem Erntedankfest soll an die
Arbeit in Landwirtschaft und Gärten erinnert werden und daran,
dass es nicht allein in der Hand des Menschen liegt, über
ausreichend Nahrung zu verfügen.
Geschichte
Der Ursprung des
Erntedankfests reicht bis in die vorchristliche Zeit zurück. In
Mittel- und Nordeuropa wurde Erntedank (Haustblot) zur
Herbst-Tagundnachtgleiche (23. September) mit einem Dankopfer
gefeiert. Ähnliche Riten gab es in Israel, Griechenland oder im
Römischen Reich. Im Judentum gab und gibt es das Schawuot, das
Wochenfest, nach Beginn der Ernte und das Sukkot, das
Laubhüttenfest, im Herbst am Ende der Lese (2 Mos 23,16 EU).
In der katholischen Kirche ist ein Erntedankfest seit dem 3.
Jahrhundert belegt. Offizieller Bestandteil des Kirchenjahres
ist es aber bis heute nicht, d. h. die Gemeinden sind nicht
verpflichtet, das Fest zu feiern. „Das heilsgeschichtlich
orientierte Jahr der Kirche kennt kein Ernte-Dankfest“. [1]
Dennoch ist der Brauch des Dankes für eine gute Ernte seit
langem auch in vielen katholischen Gemeinden üblich geworden, so
dass neben Kräuterweihen am 15. August, Quatember,
Erstlingsfrüchtesegnung in der katholischen Kirche die
Eucharistie am ersten Oktobersonntag vielfach als „Dank für die
Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit“ auf dem von
Erntedank-Gaben umgebenen Altar gefeiert wird. Seit dem
Mittelalter kennt man verschiedene Daten für eine
Erntedankfeier. Nach der Reformation bürgerte sich in manchen
evangelischen Gemeinden der Michaelistag (29.9.) oder ein dem
Michaelistag benachbarter Sonntag ein. Im Bereich der
Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck wird das
Erntedankfest beispielsweise traditionell am ersten Sonntag im
Oktober gefeiert.
Deutschland
In den
evangelischen Gemeinden wird das Erntedankfest gewöhnlich am
Sonntag nach dem Michaelistag (29. September) gefeiert. Diese
Regelung geht u. a. auf einen Erlass des preußischen Königs aus
dem Jahre 1773 zurück.
Die evangelischen Freikirchen feiern das Fest ebenfalls in der
Regel am ersten Sonntag nach Michaelis.
Mancherorts sind andere Termine üblich. So begehen die
Moselgemeinden das Fest nach der Weinlese am zweiten
November-Sonntag.
1933 verfügte Adolf Hitler, dass das Erntedankfest zentral am 1.
Sonntag im Oktober gefeiert werden sollte. Der Erntedanktag, der
1. Sonntag nach dem 29. September (Michaelis), galt seit der
Bekanntgabe im Reichsgesetzblatt vom 28. Februar 1934 als einer
der nationalen Feiertage des NS-Regimes. Hier sollte besonders
auf der Grundlage der Blut- und Bodenideologie die Bedeutung der
Bauernschaft für das Reich hervorgehoben werden. Mit der
Durchführung der Reichserntedankfeste war das Reichsministerium
für Volksaufklärung und Propaganda beauftragt.
Der Nationalsozialismus verstand das Erntedankfest nicht als ein
christliches Fest, sondern als eine Feier, die ihren Ursprung
und ihre Sinngebung in der Verehrung des germanischen Gottes
Wotan hat. Das Michaelisfest am 29. September ist
religionsgeschichtlich gesehen aus einem vorchristlichen
Erntefest der Sachsen entstanden, das vor der Christianisierung
in der Woche nach Herbstbeginn (der Tagundnachtgleiche) mit
Opferfeierlichkeiten für den germanischen Gott Wotan verbunden
war. Auf der Synode in Mainz 813 wurde dieses vorchristliche
Fest auf Verlangen des Kaisers Ludwig des Frommen
christianisiert; dabei wurde Wotan durch den Erzengel Michael
ersetzt, der damals zum Schutzpatron des Kaiserreiches erklärt
wurde. Diese Entwicklung wollte der Nationalsozialismus
rückgängig machen.
(Quelle:
Wikipedia)

Ein
ErntedankgedichtEs wächst auf Gottes Erde
viel köstlich Korn und Brot.
Dass sie gesättigt werde,
hilft ihr der Schöpfer Gott.
Er gibt, dass sie sich neue,
die Saat und dann die Frucht,
und hat sie stets, der Treue,
gar freundlich heimgesucht.
Längst ehe wir die Bitten
gestammelt um das Brot,
kam Gott schon selbst inmitten
und half uns aus der Not.
Er hat mit seiner Güte
auch täglich mich gespeist,
erquickt mein matt Gemüte,
erfrischt mein'n Leib und Geist.
Darum will ich ihm danken
mit allem, was ich hab',
ihm, der mir ohne Schranken
aus Liebe alles gab.
Und alle Erde preise
den wunderbaren Gott
für aller Erde Speise,
für unser täglich Brot.
Arno Pötzsch
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Hier noch einige Links für
Herbstbasteleien:
Wir
wünschen allen eine ruhige und gemütliche Herbstzeit !
(Recherche
& Gestaltung: C
.Fraß)
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