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(Grüner Gruppenraum
)
Das Freispiel stellt im
Kindergartenalltag die beste Möglichkeit dar, dem Kind "Spiel" zu
ermöglichen.
Es beginnt mit dem
Eintreffen der Kinder im Kindergarten und sein Ende richtet sich
nach den Bedürfnissen der Kinder bzw. nach der weiteren
Gestaltung des Tagesablaufes.




In der Zeit des Freispiels wählt
das Kind die Spiel- oder Baumaterialien, den Platz oder
Raum und die Spielpartner selber. Die/der jeweilige
Betreuer/in beobachtet das Kind/die Kinder und versucht, es/sie
gemäß Entwicklung, Begabung und Bedürfnissen zu
unterstützen, Impulse zu geben, bei unentschlossenen Kindern
Spielvorschläge zu machen. Sie/er greift Situationen auf, die für
die Kinder von Bedeutung sind, bzw. mit denen sie sich
gerade beschäftigen. Auf vielfältige Weise setzt die/der
Erzieherin/in die Ideen der Kinder in Aktivitäten oder Angebote
um.
So verhilft das Freispiel dem
Kind, sicherer zu werden im Umgang mit sich selbst und
anderen, Selbstständigkeit und Entscheidungsfindung zu üben
ebenso wie Sozialverhalten und Kreativität zu entwickeln.
Unbewusst lernt das Kind über das Freispiel "fürs Leben"; es übt
seine Sinne, seine Grob- und Feinmotorik, sein sprachlichen und
sonstigen Ausdrucksmöglichkeiten, es erwirbt Kenntnisse und
Fähigkeiten anhand von praktischen Erfahrungen.

(Text: C. Fraß)
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