Die Interessen und Bedürfnisse von Mädchen stehen hier uneingeschränkt im Mittelpunkt der Arbeit. Die Mädchen werden ernst genommen, ihnen wird Unterstützung und Schutz zuteil. Eigene Lebensentwürfe werden ebenso akzeptiert wie neue Wege aufgezeigt. 

Realisiert werden diese Grundsätze durch geschlechtshomogene offene oder geschlossene Angebote für Mädchen, in denen sie in geschützten Räumen eigene Erfahrungen machen und sich mit anderen auseinandersetzen können. Ohne Negativbewertung können die Mädchen sich selbst erleben und ihre Fähigkeiten und Stärken entdecken. 

Aber auch in gemischtgeschlechtlichen Angeboten wird Mädchen diese Wertschätzung und dieser Arbeitsansatz, der gleichzeitig auch Lebenseinstellung ist, zuteil. 

 

 
 

 

 

     Mädchengruppe im Hort

 

Die Mädchengruppe im Hort findet einmal wöchentlich für etwa 1,5 Stunden statt und wird von zwei Erzieherinnen angeleitet.

In dieser Zeit haben die Mädchen die Möglichkeit sich auszuprobieren. In der Praxis versuchen wir dieses durch unterschiedliche Spiel- und Kreativangebote zu erreichen. Dabei berücksichtigen wir die Wünsche und Ideen der Mädchen.

Im Vordergrund steht Sport, Spiel und Spaß mit viel Phantasie, wobei wir darauf achten, dass die soziale Kompetenz einen großen Raum bekommt.

All dieses findet in einem geschlossenen Rahmen statt, zu dem die Jungen keinen Zutritt haben.

 

 

 

( N. Freudenberg & E. Krick-Ruf )

 

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